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2021.10.14
 
Pokal: 1. FC Kleve gewinnt nur hauchdünn beim ESC Rellinghausen
 
Im Niederrheinpokal gewann der Oberligist trotz langer, teils doppelter Überzahl nur mit 2:1 beim Landesligisten ESC Rellinghausen.

Wer sich am Donnerstagabend auf den Weg zur Partie der zweiten Runde im Niederrheinpokal zwischen dem Landesligisten ESC Rellinghausen und dem Oberligisten 1. FC Kleve gemacht hat, der dürfte diese Entscheidung fraglos nicht bereut haben. Denn es gab eine wahre Pokalschlacht zu sehen, an deren Ende nur noch 19 der 22 Akteure auf dem Feld standen, und der 1. FC Kleve sich in der Schlussphase noch knapp mit 2:1 durchsetzte.

Zu Beginn schien die Partie einen Lauf zu nehmen, der so in solchen Spielen nicht selten ist. Der Außenseiter kassierte nach zwölf Minuten eine Rote Karte wegen Notbremse gegen Bekir Durmus, in der Folge ging der Oberligist Kleve durch Younes Mouadden auch mit 1:0 in Führung. Denn jedoch wurde es kurios: Nach einer halben Stunde sah Niklas Pijic die Ampelkarte, es blieben also nur noch acht Feldspieler des ESC Rellinghausen. Ein Tor Vorsprung, zwei Mann mehr und eine Führung im Rücken, was sollte da für Kleve noch schief gehen?


Der 1. FC Kleve macht dem ESC unglaubliche Angebote


Zunächst einmal eine ganze Menge, denn in doppelter Unterzahl kamen die Essener Landesliga-Kicker tatsächlich zum Ausgleich durch Eugen Pirogov. Und weil sich wenig später Kleves Frederik Meurs offenbar zu einem Nachtreten hinreißen ließ, gab es auch hier Rot, Kleve war nur noch ein Mann mehr. So ging es in die Pause.

1. FC Kleve: Runde 3 erreicht


Danach spielte der Oberligist zwar überwiegend auf ein Tor, war dabei aber zumeist nicht zwingend genug. Zentral aber: Zwölf Minuten vor dem Ende gelang der Siegtreffer. Zunächst sah es nach einem Eigentor aus, doch auch der zweite Klever Treffer wurde letztlich Younes Mouadden gutgeschrieben. In der Schlussphase wurde der Druck noch einmal größer, aber mit der letzten Chance des Spiels köpfte Maxwell Bimpek den Ball nach einer Ecke neben das Tor. Von Rellinghausen Chancen oder Entlastung zu erwarten, wäre wohl auch vermessen gewesen. Der 1. FC Kleve dürfte schon am Freitag ins Zentrum seiner Überlegungen stellen, vor allem die dritte Runde erreicht zu haben, doch Kleves Trainer Umut Akpinar wird sicherlich noch das eine oder andere Wort zu diesem Spiel zu sagen haben.


ESC Rellinghausen – 1. FC Kleve 1:2
ESC Rellinghausen: Björn Tobias Heußen, Niklas Piljic, Bekir Durmus, Steven Simon, Erik May (85. Kanehiro Komiya), Leotrim Kryeziu (58. Denzel Oteng Adjei), Julian Haase (20. Luis Cosimo Fritzsch), Paul Kötz, Dominik Huxholt, Niklas Nadolny (85. Luca Krämer), Eugen Pirogov (70. Jumpei Sugiura) - Trainer: Sascha Behnke
1. FC Kleve: Bjarne Christoph Janßen, Nedzad Dragovic, Kai Robin Schneider, Maxwell Bimpek, Frederik Meurs, Christian Emmers, Luca Thuyl (79. Tim Haal), Mike Terfloth (74. Dano Evrard), Fabio Forster, Younes Mouadden, Pascal Hühner (83. Sezai Kezer) - Trainer: Umut Akpinar
Schiedsrichter: Marcel Herrmann () - Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Younes Mouadden (21.), 1:1 Eugen Pirogov (39.), 1:2 Younes Mouadden (78.)
Rot: Bekir Durmus (12./ESC Rellinghausen/Notbremse)
Gelb-Rot: Niklas Piljic (31./ESC Rellinghausen/Wiederholtes Foulspiel)
Rot: Frederik Meurs (44./1. FC Kleve/Nachtreten).
 
Sascha Köppen
 
 
 

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